Facettenklassifikation

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Facettenklassifikationen klassifizieren Sachverhalte nicht streng hierarchisch (wie z.B. die Dezimalklassifikation), sondern unter mehreren kombinierbaren Gesichtspunkten. Die bekannteste Vertreterin ist die „Colon Classification (CC)“, in deren ersten Auflagen der Doppelpunkt (eng. Colon) das einzige Trennzeichen war. Den Hauptklassen der F-K. werden Unterklassen, sogenannte „Facetten“, zugeordnet. Dabei müssen die Begriffe nicht von vorneherein festgelegt sein, sondern können im Nachhinein (postkoordinativ) erschlossen werden, neue Begriffe können anhand der vorliegenden Facetten neu definiert werden. Mit der Facettenklassifikation können daher auch sehr komplexe Sachgebiete klassifiziert werden.

Literatur

  • Manecke, H.-J. (1997). Klassifikation. In: Buder/Rehfeld/Seeger/Strauch (Hrsg., 1997): Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. München et al. K.G. Saur, 141-159)

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(gelesen: 04.08.2010)

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