Dokumentarische Bezugseinheit

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Eine dokumentarische Bezugseinheit ist das Objekt, dessen Merkmale während des Dokumentationsprozesses als Einheit behandelt werden. Im Unterschied dazu ist eine Dokumentationseinheit die Menge an beschreibenden Daten, die stellvertretend für eine dokumentarische Bezugseinheit, z. B. ein Buch, ein Zeitschriftenband, ein Aufsatz in einer Zeitschrift, in den Dokumentationsprozess eingeht. (nach: Greiner, Götz (1979): Allgemeine Ordnungslehre. Frankfurt a.M.: Lehrinstinstut für Dokumentation)

Wenn wir z. B. einen Sammelband als Dokument ansehen und die einzelnen Artikel darin als dokumentarische Bezugseinheiten, dann ist das, was zur Beschreibung eines einzelnen Artikels in die Dokumentation eingeht (z.B. Autor und Titel), jeweils die Dokumentationseinheit.

Dokumentarische Bezugseinheiten sind nicht an ein bestimmtes Medium gebunden, sie können z.B. in gedruckter oder digitaler Form vorliegen (auch Video oder Audiodaten). Man spricht übergeordnet von der Dokumentart.

Literatur[Bearbeiten]

  • Buder, M.; W. Rehfeld; Th. Seeger, D. Strauch (Hrsg., 1997): Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. München et al.: K.G. Saur
  • Gaus, W. (1995): Dokumentations- und Ordnungslehre. Berlin et al.: Springer
  • Greiner, Götz (1979): Allgemeine Ordnungslehre. Frankfurt a.M.: Lehrinstitut für Dokumentation

Verwandte Begriffe[Bearbeiten]

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